Stillförderung Schweiz

Allgemeine Informationen

Viele Mütter sind sich heute bewusst, dass sie ihrem Kind die bestmögliche Nahrung geben, wenn sie es die ersten vier bis sechs Monate ausschliesslich stillen.

Die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) lautet, dass weltweit alle Säuglinge sechs Monate ausschliesslich gestillt werden sollten und anschliessend auch nach Einführung der Beikost bis zum Alter von zwei Jahren und länger gestillt werden können.

Die Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie (SGP) formuliert ihre Empfehlungen bewusst offen und flexibel. Sie empfiehlt, dass eine individuell angepasste Einführung der Beikost frühestens ab dem fünften Lebensmonat und spätestens ab dem siebten Lebensmonat erfolgen sollte und das Stillen nach Einführung der Beikost so lange weiterzuführen ist, wie Mutter und Kind dies möchten.
Wie lange Ihr Kind gestillt wird, entscheiden Sie als Familie.

Muttermilch ist gesund, praktisch und jederzeit und überall in der richtigen Temperatur und Zusammensetzung verfügbar. Die Muttermilch ändert sich und passt sich den Bedürfnissen des Säuglings von alleine an – innerhalb einer Stillmahlzeit (Vorder- und Hintermilch) und ebenfalls mit dem wachsenden Kind. Sie besteht zu 88 Prozent aus Wasser, daneben enthalt sie Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe, Vitamine und Eisen. Die Muttermilch versorgt das Kind mit Immun- und Abwehrstoffen der Mutter und schützt es so vor Krankheiten. Das Kolostrum (die Muttermilch in den ersten Tagen nach der Geburt) enthält mehr Abwehrstoffe und ist deshalb besonders wichtig.

Stillen fördert die innige Beziehung zwischen Mutter und Kind und bedeutet für das Kind Zuwendung, Nähe und Wärme. Stillen begünstigt die optimale Entwicklung der Gesichts- und der Mundmuskulatur sowie des Kiefers.

Gestillte Kinder haben ein geringeres Risiko, übergewichtig zu werden. Stillen vermindert zudem das Risiko für Kreislaufkrankheiten und Bluthochdruck. Stillen bietet auch Vorteile für die Mutter: Die Stillhormone fördern die Rückbildung der Gebärmutter, wodurch die Blutungsgefahr nach der Geburt reduziert wird. Stillen verzögert meist das Eintreten der Regelblutung. Ausserdem senkt Stillen das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken. Nicht zuletzt entlastet Stillen auch das Portemonnaie und die Umwelt.

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