Promozione allatta­men­to al seno Svizzera

Convegno Zurich

1 settembre 2016


 



Programm


Anerkannte Fortbildungspunkte:
IBLCE 2.25 L Cerp
SGP 2.5 Punkte
SVDE 2 Punkte
pharmasuisse 12.50 FPH Punkte
 
 
Die Referate im Überblick:

Säuglingsernährung in der Schweiz - 2014 (PD Dr. med. Julia Dratva, Schweizerisches Tropen- und Public Health Institut (Swiss TPH) Basel)
Seit der Einführung der Baby Friendly Hospital Initiative im Jahre 1990 besteht in der Schweiz ein nationales Monitoring der Säuglingsernährung-Praxis. Die Swiss Infant Feeding Study 2014 (SWIFS) ist bereits die dritte Schweizerische Studie zu Stillen und Säuglingsernährung. Die erneute Erhebung des Still- und Beikostverhalten schliesst Determinanten wie sozio-ökonomischer Status, Nationalität, und Rahmenbedingungen im Spital ein und macht zudem Trendanalysen über 20 Jahre möglich. Die Studie greift mit Fragen nach den beruflichen Rahmenbedingungen, der Unterstützung durch Väter und soziale Netzwerke neue Themen auf und dient einer Beurteilung des sich wandelnden Kontexts der Säuglingsernährung. Die Studiendaten erlauben weiterhin einen Blick in die Wirksamkeit der BFHI-Zertfizierung.
Der Vortrag vermittelt einerseits die Eckdaten des Stillens und der Beikosteinführung in der Schweiz im Jahre 2013/2014 und andererseits Einflussfaktoren im Wandel der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen.


Ernährung in den ersten 1000 Lebenstagen - von pränatal bis zum 3. Geburtstag (Dr. med. Josef Laimbacher, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin FMH)
Die Ernährung und die Stoffwechsellage der schwangeren Frau sowie des Säuglings und des Kleinkindes haben in dieser Zeit grossen Einfluss auf die Physiologie, das Wachstum, die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit. Dies betrifft sowohl die Kinder, als auch die Erwachsenen bis ins hohe Alter. Im Fokus stehen dabei die nichtübertragbaren Krankheiten, zu denen unter anderem der Diabetes mellitus Typ 2 oder die Hypertonie zählt.
Diese Ausgangslage war Anlass für den Expertenbericht der Eidgenössischen Ernährungskommission „Die Ernährung während den ersten 1000 Lebenstagen – von pränatal bis zum 3. Geburtstag“. Dieser „State-of-the-Art-Bericht“ soll die Basis dazu bilden, dass für die Schweiz einheitliche Empfehlungen und eine einheitliche Strategie, zum Thema Ernährung für diese Lebensphase vor der Geburt und in den ersten 3 Lebensjahren, formuliert werden können.


Väter im Wochenbett – die sensible Phase des Vaterwerdens (Franziska Bolliger-Kurth & Simone Jungi
Hebammen FH, Still- und Laktationsberaterin, Berner Fachhochschule, CAS)

Heute ist es für viele Väter ein Bedürfnis, die Mutter und das Neugeborene durch die Schwangerschaft, die erste Phase des Wochenbettes/Stillzeit zu begleiten und die Vater-Kind-Beziehung zu stärken, bzw. präsent zu sein.
Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass die Männer den stärksten Einfluss auf die mütterliche Einstellung, sowie auf die Dauer und Probleme in der Stillzeit haben und sich ihre positive oder negative Haltung im Stillverhalten der Mütter wiederspiegelt. Insbesondere Frauen mit sozial schwachem Hintergrund äussern, dass die Unterstützung ihres Partners bei der Entscheidung für das Stillen besonders wichtig sei.
In all den Jahren unserer Berufserfahrung zeigte sich, dass die sensible Phase der Familienfindung und Neuorientierung für viele Paare in der Schwangerschaft keine Priorität hatte und dadurch die Informationen und die Vorbereitung auf das Abenteuer Familie fehlten. Der Fokus liegt ausschliesslich bei der bevorstehenden Geburt.
Das Elternwerden, die Rundum-Betreuung des Säuglings, aber auch die körperliche Umstellung der Frau werden oftmals unterschätzt.




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