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Stillförderung Schweiz

WBTi - World Breastfeeding Trends Initiative

Welt-Still-Trends-Initiative

Worum geht es?


WBTi Swiss


WBTi Swiss Bericht 2020

Wie engagiert sich die Schweiz für das Stillen? Was tut sie dafür?


Der WBTi (World BreastfeedingTrends Initiative) Swiss Bericht zum Thema Still-Politik in unserem Land wurde erstellt.


Resultat: 48 von 100 möglichen Punkten bei Indikatoren 1-10


 

Hauptempfehlungen  pro Indikator


Indikator 1: Politische Massnahmen (3 von 10 Punkten)


Implementieren einer nationalen Stillkommission mit ausreichenden finanziellen Mitteln aus der öffentlichen Hand. Eine nationale Strategie zum Stillen soll erarbeitet werden die sowohl Information und Ausbildung sowie auch Forschung beinhaltet.


 

Indikator 2: Babyfreundliches Spital (3.5 von 10 Punkten)


Die Kriterien für BFHI sollen als Standard gelten für alle Geburts- und Kinderkliniken. Geburts- und Kinderkliniken sollen finanzielle und logistische Unterstützung zur Umsetzung und Aufrechterhaltung der BFHI-Zertifizierung erhalten.


 

Indikator 3: Implementierung Kodex (5 von 10 Punkten)


Der Internationale Kodex und die zugehörigen WHA-Resolutionen sollen umfassend gesetzlich verankert werden. Kodex betreffende Interessenkonflikte im Gesundheitswesen sollen klar aufgezeigt werden, und Kodex Verletzungen sollen wirksam geahndet werden.


 

 Indikator 4: Mutterschutz (6 von 10 Punkten)


Die Gesetzgebung betreffend Dauer des Mutter- und Vaterschaftsurlaubs soll zugunsten einer Verlängerung angepasst werden, mindestens bis zur von der WHO empfohlenen Dauer des ausschliesslichen Stillens.


 

Indikator 5: Unterstützung des Stillens durch das Gesundheitswesen (5.5 von 10 Punkten)


Evidenzbasierte und unvoreingenommene Informationen zum Stillen und zum Wert der Muttermilch sollen in den Aus- und Weiterbildungen der verschiedenen Gesundheitsberufe vermittelt werden.


 

Indikator 6: Unterstützung der Mütter in Gemeinde (7 von 10 Punkten)


Elternberatungen prä- und postnatal soll von Fachpersonen und Gremien angeboten werden, die kompetent, Kodex konform und nicht interessengebunden sind und das Kontinuum Schwangerschaft - Geburt - Wochenbett - Stillen als gesamtes begleiten.


 

Indikator 7: Unterstützung durch Information (5 von 10 Punkten)


Gelder aus staatlichen Mitteln für die Unterstützung im Stillen dürfen nicht weiter gekürzt werden und das Beratungsangebot für Eltern, die Beratungen im Stillen und in der Kleinkindernährung benötigen, soll ausgebaut werden. Finanzielle Mittel für Kodex konforme und unabhängige Broschüren und Infomaterial zum Stillen und zur Beikost sollen bereitgestellt werden.


 

Indikator 8: HIV (9 von 10 Punkten)


Neueste Erkenntnisse im Bereich HIV und Stillen sollen schweizweit unter den Fachpersonen und in den Geburts- und Kinderkliniken ausgetauscht werden. Betroffene Eltern sollen umfassende Informationen erhalten.


 

Indikator 9: Katastrophen und Notfälle (0 von 10 Punkten)


Die Stabsstellen im Katastrophenschutz sollen über die Wichtigkeit des Stillens und den Umgang mit Säuglingsnahrung in Katastrophenfällen informiert werden. Informationsmaterial und -abläufe werden für Notfälle vorbereitet.


 

Indikator 10: Monitoring und Evaluierung (4 von 10 Punkten)


Eine Strategie zur jährlichen Erhebung nationaler Still- und Ernährungsdaten gemäss WHO Vorgaben soll erarbeitet und schrittweise umgesetzt werden. Eine Datenbank zum Thema Stillen und Prävention soll aufgebaut werden.


 

Indikator 11 bis 15: Praktiken der Säuglings- und Kleinkinderernährung


Massnahmen zur Förderung des ausschliesslichen Stillens, sowie zur Erhöhung der Gesamtstilldauer sollen formuliert und umgesetzt werden mit einem zeitlichen Rahmen.



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